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Handball is coming home

Nach 2007 stand die nächste Heim-Weltmeisterschaft im Männerhandball an. In den ersten Spielen löste die deutsche Mannschaft wieder das Gefühl von vor 12 Jahren aus, als Deutschland Weltmeister wurde. SPIN ZINE Sportreporter Alex war live bei der Hauptrunde in Köln und gibt ein Fazit dieser Heim-WM.

Vorfreude und Gruppenphase… Ein ganzes Jahr freute ich mich auf die Weltmeisterschaft. Die Vorfreude begann, als ich mir die Tickts aller Spiel in Köln besorgte. Die WM kam mit jedem Tag näher. Irgendwie überraschte mich aber, dass nur wenig über die Heim-WM gesprochen wurde und nur unter uns Handballern die Freude auf die Heim-Weltmeisterschaft zu verspüren war. Für mich war es ein ganz besonders Event. Dann begann sie endlich, die 26. Handball Weltmeisterschaft, mit dem Eröffnungsspiel Deutschland gegen Korea am 10. Januar in Berlin. Korea trat zum ersten Mal als vereintes Korea auf. Das dies ganz besonders war, merkte ich auch vor dem TV. Es ging bei Korea nicht nur um das Sportliche. Das Eröffnungsspiel diente zur Verbindung der Fans und Mannschaften zum Auftakt dieser WM. Deutschland gewann dieses verbindende Spiel deutlich. Ein geglückter Auftakt in diese Weltmeisterschaft. Nach genau 48 Stunden stand das DHB-Team wieder auf der Platte. Diesmal gegen ein einschätzbares Brasilien. Brasilien verlor am vorherigen Tag nur mit zwei Toren gegen den damals noch amtierenden Weltmeister Frankreich. Aber Deutschland war vom Bundestrainer Propkop sehr gut eingestellt. Sein Team spielte in den 60 Minuten ihren Stiefel runter und zwang Brasilien zu Fehlern. Aber Ende wurde das Spiel ebenfalls klar und deutlich gewonnen. Jetzt merkte jeder, dass bei unserer WM unser Team sehr weit kommen kann. Der Gegner Russland im nächsten Spiel sollte dies bestätigen. Wieder trat Prokops Team souverän an, Russland hielt aber bis zum Ende dagegen und konnte am Ende die Fehler der Deutschen ausnutzen und so sich das Unentschieden sichern. Aber es war kein Knick im deutschen Spiel am nächsten Tag gegen Frankreich zu erkennen. Die deutschen Spieler steckten das Unentschieden sehr gut weg und waren gegen den Weltmeister lange Zeit in Führung, bis auf die letzten drei Sekunden. In dieser Zeit erzielte die Auswahl aus Frankreich den Ausgleich. Wieder nur Unentschieden und wieder die Führung verspielt. Das muss doch deprimierend sein?! Aber das war es nicht, im Gegenteil. Deutschland, die auf Grund des Unentschiedens schon in der nächsten Runde waren, spielte gegen Serbien das, was sie in den ersten vier Spielen auch gespielt haben, guten ansehnlichen Handball. Sie gewann wieder klar, und diesmal gegen den WM-Dritten von 2017, Serbien. Das löste nochmal einen Schub aus bevor es von Berlin nach Köln ging.

Alex vor der Lanxess Arena

Jetzt auch live dabei… Auch ich fuhr nach Köln. Und neun Tage nach dem ersten Spiel des deutschen Teams durfte ich live in der Lanxess Arena von Köln dabei sein. Die deutsche Mannschaft spielte um 20:30 Uhr, davor spielte Frankreich gegen Spanien. Zu diesem Spiel nahmen mein Freund und ich unsere Plätze unter dem Arenadach ein. Die Arena füllte sich im Laufe des Spieles, die Stimmung steigerte sich von Minute zu Minute. Im Laufe der zweiten Halbzeit traf auch die deutsche Nationalmannschaft ein. In der Stunde nach dem Frankreich-Spiel und vor Deutschland gegen Island versorgten wir uns kurz mit Getränken und Essen. Wir genossen die überragende Stimmung in der Lanxess Arena. Eine gute halbe Stunde vor dem Anpfiff der deutschen Mannschaft sahen wir keine leeren Plätze mehr. Die ausverkaufte Lanxess Arena mit 19 250 Zuschauern war heiß, als das DHB-Team zum Aufwärmen auf die Platte kam. Der Geräuschpegel war sehr hoch, aber fühlte sich gut an. Der offizielle WM-Song für das DHB-Team, „Chöre“ von Mark Forster wurde in der Halle gespielt. Alle sangen mit. Es war für mich ein unbeschreibliches Gefühl. Ich habe schon sehr viel erlebt an Sportveranstaltungen, aber solche Stimmung noch nie. Auch mein erster Besuch im Fußballstadion mit neun Jahren wurde klar übertrumpft. Das alles wurde noch durch die Nationalhymne getoppt. Die Stimmung hielt sich das ganze Spiel. Unser Team spielte gegen den vermeidlich schwächsten Gegner der Hauptrunde, Island, sehr souverän und gewann am Ende mit fünf Toren Unterschied. Island hielt nur in den ersten 20 Minuten dagegen.
Am nächsten Tag hatte Deutschland spielfrei. Trotzdem ging ich in die Arena, um guten Handball zu schauen. Ich sah das Platzierungsspiel um den 13. Platz: Katar gegen Russland. Die Männer aus Katar gewannen überraschend. Aber das war nicht die einzige Überraschung des Tages. Der klare Außenseiter Brasilien gewann gegen den größten deutschen Konkurrenten Kroatien. Damit stand fest, wenn unser Team morgen gegen Kroatien gewinnen würde, stände der Gastgeber im Halbfinale. Frankreich qualifizierte sich noch am Abend gegen Island für das Halbfinale in Dänemark. Mit voller Vorfreude auf das Deutschland-Spiel sah ich mir am Montag um 18 Uhr das Spiel Spanien gegen Brasilien an. Komischerweise zeigte sich ein erneuter Leistungs-Einbruch bei den Brasilianern, wie es schon gegen das deutsche Team der Fall war. So gewann Spanien deutlich und hoffte, dass Kroatien mindestens ein Unentschieden gegen Deutschland holt, um überhaupt noch eine Chance aufs Halbfinale zu haben. Für die Teilnahme der Kroaten am Halbfinale musste Kroatien selbst gewinnen. Die Stimmung stieg bis zum Anpfiff des entscheidenden Spiels Kroatien gegen Deutschland immer mehr an. Auch die kroatischen Fans waren nicht wenige, trotzdem überwiegten die deutschen Fahnen. Es wurde wieder bei den Hymnen sehr emotional. Wenige Minuten später begann ein sehr hitziges Spiel. Das merkten alle in der Halle ab der ersten Minute. Beide Fanlager haderten mit den Schiedsrichterentscheidungen, die meiner Meinung das ganze Turnier in allen Spielen zu kleinlich gepfiffen haben. Der Geräuschpegel war jetzt wieder auf höchster Höhe. Die Kroaten und die Deutschen schenkten sich überhaupt nichts. In der neunten Minute explodierte die Arena förmlich. Der Spielmacher von Deutschland, Martin Strobel, musste per Trage aus der Arena getragen werden. Das Team von Trainer Propkop ließ sich von dem schmerzlichen Ausfall aber nicht unterkriegen. Sie lieferten sich mit Kroatien einen unerbittlichen Kampf. Erst eine Viertelstunde vor Schluss konnte sich die deutsche Nationalmannschaft mit drei Toren absetzen. Die Euphorie unter den Zuschauern war sehr groß. Sie feierten schon den immer wahrscheinlicher werdenden Halbfinaleinzug. Aber der war ganz und gar nicht sicher, denn die Kroaten bissen sich wieder ran und gingen sogar fünf Minuten vor Schluss in Führung. Deutschland lernte aus den Spielen gegen Russland und Frankreich und nach zwei erfolgreichen Abwehrreaktionen ging das DHB-Team in Führung. Deutschland spielte jetzt taktisch die Zeit herunter. Aber die Kroaten hatten beim Stand von 22:21 mit Ablauf der Zeit noch einen direkten Freiwurf direkt hinter der Mittellinie. Dieser war aus meiner Sicht ungefährlich, trotzdem ging ein en Raunen durch die Arena. Ich war überrascht, dass der Freiwurf durch den deutschen Block aufs Tor ging. Aber der Ball ging nicht an unserem Super-Keeper Andi Wolff vorbei und somit zog Deutschland in das Halbfinale in Hamburg schon vor dem Spanien-Spiel ein. Die ausverkaufte Lanxess Arena war im Jubelrausch und feierte den Halbfinaleinzug. Noch lange blieben wir in der Arena um mitzufeiern. Auf dem Heimweg gingen die Feierlichkeiten dann in der Sportsbar nebenan weiter. Am nächsten Tag war spielfrei. Am Mittwoch waren wir schon sehr früh am Arenen Gelände, denn dort war die Fan Zone. In der Fan Zone wurden verschiede Handballübungen aufgebaut, zum Beispiel Werfen auf Ziele oder Tippings, auch eine Relpiquie des Champions League Pokals war ausgestellt. Um 15 Uhr waren wir dann zum Spiel Brasilien gegen Island pünktlich in der Halle. Beide Teams waren schon ausgeschieden. Trotzdem sahen wir ein ansehnliches Spiel. Im darauffolgenden Spiel spielten die auch schon ausgeschiedenen Kroaten sehr, sehr gut gegen Frankreich. Der Weltmeister verlor sogar und hatte nur noch eine Chance auf Platz 1 in der Gruppe, wenn Deutschland im letzten Spiel von Köln gegen Spanien mit acht Toren Unterschied verliert. Das war sehr unwahrscheinlich, weil die DHB-Auswahl ein sehr gutes Turnier bis dahin spielte. Im letzten Spiel in der Rheinmetropole traf das Team von Prokop auf die Auswahl Spaniens. Es ging um rein gar nichts. Trotzdem gaben beide Teams in der gesamten Spielzeit alles. Am Ende wurde es wieder knapp. In der letzten Minute hielt Torwart Silvio Heinevetter den Sieg fest. Es war wichtig noch einmal so ein knappes Spiel für sich zu entscheiden. Das gab Sicherheit für das Halbfinale am Freitag in Hamburg. Nach dem späten Spiel traten wir die Heimreise nach Weingarten an. Auf der Heimreise dachte ich über die grandiose Stimmung in ganz Köln nach.

Enttäuschung pur… Jetzt war ich gespannt, wie die WM weit ab von den Spielorten aufgenommen wird. Es war überraschend. Alle sprachen jetzt über Handball und das kommende Halbfinale. Die Nachricht, das dass Halbfinale in der Linde und immer Schinderhannes übertragen wurde, erfreute mich sehr. Der TV Weingarten kündigte ein Public-Viewing zum Finaltag in der Großsporthalle an. Aber erstmal schauten meine Freunde und ich das Halbfinale gegen Norwegen. Es war ein nervenaufreibendes Spiel. Norwegen war sehr gut eingestimmt, unser Team kam irgendwie nicht so richtig in Fahrt. Es lief nicht viel zusammen auf allen Positionen. Zwar hielt Deutschland lange Zeit dagegen, aber es ging mit einem 2-Tore Rückstand in die Pause. Da plagte mich schon ein schlechtes Gefühl, denn das DHB-Team lag noch nicht zur Halbzeit im gesamten Turnierverlauf zurück. Trotzdem hofften wir. Aber Norwegen war einfach überlegen und spielte das clever runter und als Deutschland an einen möglichen Ausgleich herankam, wurden sie nervös. Alle Hoffnungen wurden spätestens in der 58. Minuten getrübt, als die Norweger mit vier Toren gingen. Nicht nur in Hamburg oder in der Linde, sondern wohl in ganz Deutschland machte sich eine Trauer breit. Aber wir wussten sofort, dass Norwegen in diesem Spiel einfach besser war und unser Team nicht das abgerufen hat, was sie eigentlich können. Neben der Trauer wussten wir, aber auch, wie viel Freude uns die deutsche Mannschaft bereitete und war glücklich über dieses grandiose Turnier, dass noch nicht vorbei war. Denn Deutschland spielte am Sonntag noch in Hering (Dänemark) noch um die Bronze-Medaille. Das Spiel um Platz drei ist irgendwie immer undankbar, aber für die deutsche Nationalmannschaft und deren Fans, darunter auch ich, nicht. Es brach in mir die Stimmung der Fußball Heim-WM 2006. In dem Spiel um Platz drei belohnte sich die DFB-Elf für ein ganz tolles Turnier. So wollte es auch das DHB-Team gegen den Ex-Weltmeister Frankreich machen. Alle Fans feuerten das DHB-Team auf den Sozialen Netzwerken an. Am Sonntag, den 27.01, war es dann soweit: Finaltag in Hering (Dänemark). Ich freute mich so, wie auf alle Spiele der deutschen Mannschaft, vielleicht noch ein bisschen mehr. Jede Stunde kam das kleine Finale immer näher. Als es los ging, bekam ich sofort den Eindruck das das Deutsche Team unbedingt die Bronzemedaille wollte. Mit einem 4 Tore Vorsprung nach Ende der ersten Halbzeit legte das Team ein Grundstein für den möglichen Sieg. Leider verspielt die Mannschaft von Trainer Prokop den Vorsprung schnell, Frankreich schaffte es in Führung zu gehen. Bis zur 58. Minute blieb der Weltmeister von 2017 in Führung. Dann erst schaffte Deutschland den Ausgleich. Im nächsten Angriff bekam das Team aus Frankreich einen 7m, und Uwe Gensheimer wurde in der gleichen Aktion eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe erteilt – für mich unverständlich. Trotzdem bekam Frankreich keinen Vorsprung zustande. Silvio Heinevetter parierte in der letzten Spielminute glänzend, und so hatte Deutschland die Chance auf das Siegtor, aber sie vertändelten den Ball. Frankreich schoss in der letzten Sekunde den Siegtreffer. Die Enttäuschung war bei den Spielern klar zu erkennen, auch ich war fassungslos.

Super happy… Nach zwanzig Minuten konnte ich die WM Review passieren lassen. Ich war stolz auf unser Team. Sie haben in neun Spielen (ohne Halbfinale) Weltklasse Handball gezeigt und sich damit wieder zur Weltspitze etabliert. Das Team hat dadurch den Handball wieder nach Deutschland gebracht und einen richtigen Boom ausgelöst. Dieser Boom wird meiner Meinung nach auch länger halten. Ich werde die zwei Wochen nie vergessen, es war einfach grandios. Herzlichen Glückwunsch an den neuen Weltmeister Dänemark. Dänemark gewann alle zehn Spiele und das Halbfinale und Finale deutlich. Sie sind momentan die beste Mannschaft der Welt.
Danke dem DHB-Team für die richtig super Spiele.
Danke dem Weltverband IHF, die WM hier in Deutschland auszurichten.
Danke der Lanxess Arena in Köln für die einzigartige Kulisse!

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Chrissy performt in der Linse

Mit Kinderliedern wie „In der Weihnachtsbäckerei“, bei denen sie von ihrer Grundschullehrerin auf der Gitarre begleitet wurde, wurde ihr Interesse an der Musik geweckt. Damals war Chrissy 9 und war noch relativ neu in Deutschland. Geboren wurde sie in Rumänien, zog mit ihren Eltern zuerst nach Wangen und lebt seit fünf Jahren in Weingarten. Nach der „Weihnachtsbäckerei“ entdeckte sie Selina Gomez für sich, deren Songs sie nachsang. Auf einer Klassenfahrt auf Amrum ist es dann passiert: Chrissy sang für ihre Klasse auf Sanddünen „Stitches“ von Shawn Mendes, was begeistert angenommen wurde.
Diese Erfahrung bestärkte sie weiter, Musik zu machen. 2016 startete sie ihren eigenen Youtube-Channel mit dem Aretha Franklin-Cover „You make me feel a natural Woman“. „Oh Gott, jetzt kann mich die ganze Welt sehen“, war damals ihr Gedanke. Es folgten diverse Auftritte in Weingarten, Ravensburg und München. Vorläufiges Highlight war ein Auftritt vor 500 Leuten im „Club“ in Lindau, wo sie teilweise richtig euphorische Reaktionen erfuhr. Was auf Youtube nicht immer der Fall ist. Hier gibt es auch einen großen Anteil Hater, die Chrissy allerdings kalt lassen. „Für eine Leidenschaft muss man auch kämpfen“!

Ihren Auftritt bei der Mixed Show „Linseneintopf“ erlebt ihr am 31.1.2019

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Narrenzunft Bockstall mit Jugendball


Der Narrenverein Bockstall e.V. und der Jugendgemeinderat Weingarten veranstalten einen eintrittsfreien Jugendball! Förderung und Unterstützung der Jugendkultur, nicht nur ein Punkt den sich der Jugendgemeinderat Weingarten gesetzt hat. Auch die Narren vom Bockstall e.V. wollen jungen Menschen einen coolen Fasnetsevent bieten!

Bei angesagter und stimmungsfördernder Musik gilt „vo mir aus, lass dr Bock naus!“.

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SPOT ON GIRLS

Bei der zweiten Ausgabe der SPIN STAGE lag der Fokus auf „Girl Power“. 35 Besucher erlebten im Gewölbekeller Weingarten eine begeisternde SPIN STAGE.
Veranstaltungsexperte und Musiker Christian Frank aus Lindau, der sich für die Organisation des Abends verantwortlich zeichnete, begrüßte die Gäste und führte in die Veranstaltung ein.

Shiva Asghari hatte schon im Sommer viele Sympathien bei der SPIN STAGE auf dem KOMM-Festival für sich gewinnen können. Begleitet auf dem Keyboard von Jenja Pantoffelmann, begeisterte Shiva das Publikum mit Interpretationen von Bruno Mars, Tom Greannen und One Direction. Songs, die man schon sehr oft gehört hat, die aber in der Verbindung aus Shivas Gesang und Pantoffelmanns Spiel zu einem erfrischenden Hörerlebnis wurden.

Shivas Schwester, Mitra, ist eine Youtuberin (Songs) mit 2000 Abonennten, ihr Metier sind gefühlvolle Coversongs. In einer sehr angenehmen Bühnenpräsenz agierend, gab es von ihr Neighbourhood, Declan McKenna und Flyte zu hören. Mit „Heartbreak Hotel“ stellte Mitra (persisch für Sonne) eine ergreifende Eigenkomposition vor.

Eine sehr kraftvolle Performance war der Auftritt von Lisa Castello. Die Stuttgarterin ist ein musikalisches Multitalent, schreibt eigene Songs in unterschiedlichsten Richtungen und ist in unserer Region bereits auch schon in Wangen aufgetreten. Ihr Set bestand aus Singer- und Songwritter-Nummern, die sie selber geschrieben hat und diese mit einer unglaublichen Intensität auf die Bühne brachte.

Die sympathische Chrissy interpretiert und lebt internationale Pophits von Lady Gaga, Dua Lipa und Amy Winehouse. Besonders mitreißend ist die Emotion, welche sie in ihr Stageacting legte und dabei an Größen aus der Popwelt erinnerte.
So wird Chrissys Auftritt auch zu einem Synonym für die gesamte Veranstaltung: authentische Charaktere stellen authentische Emotionen in den Mittelpunkt ihrer Performance, die mehr als ein Plädoyer für mehr „Girl Power“ auf allen Ebenen ist.

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Artikel 13

Ein klares „Nein“ zu Artikel 13

Am 29.11.2018 fand in der Realschule Weingarten eine Umfrage statt. Das Thema war der Artikel 13 der EU Datenschutz Grundverordnung.
In dem Artikel 13 geht es darum, dass Urheberrecht zu schützen. Dies könnte durch einen Upload – Filter für Plattformen geschehen. Ein Beispiel hierfür ist YouTube. Für viele Jugendliche könnte dies bedeuten, dass sie nicht mehr ihre Idole auf sozialen Plattformen verfolgen könnten, da Youtube Kanäle löschen könnte.
Das Team von Spinzine und der Schulsozialarbeiter Paul Plöchl führten die Aktion auf dem Pausenhof der Realschule durch. Hier wurden die Schüler/ Innen darüber befragt, ob sie den Artikel 13 kennen oder sich sogar aktiv dagegen einsetzen. Es nahmen insgesamt 151 Personen, im Alter zwischen 10 und 15 Jahren, an der Umfrage teil. Davon waren 42 Personen weiblich und 109 männlich. 41,72% wollen sich aktiv gegen die Umsetzung des Artikels einsetzten und 49,67% finden das Gesetzt nicht gut, aber unternehmen auch nichts dagegen. Nur 6,62% ist der Artikel 13 egal. Die Umfrage ergab, dass sich 91,39% gegen den Artikel aussprechen, also ein klares Nein zu Artikel 13 unter Realschülern.
Das Jugendmagazine Spinzine möchte zukünftig Meinungsumfragen unter Schülern/ Innen implementieren.

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Grundschüler äußern Wünsche

SPIN ZINE war mit dem „Sofa on Tour“ zu Gast beim 3. „Kinder- und Jugendgipfel“ an der Grundschule am Martinsberg. Die Viertklässler der Schule haben mit uns zum Thema „Kinderrechte“ in einem 10minütigen Workshop gearbeitet.
Beim „Sofa on Tour“ geht es immer um einen themenzentrierten Diskurs, der zum Ziel hat, konkret gefasste Gedanken auf dem Sofa zur Sprache zu bringen. Festgehalten wird dies vom SPIN ZINE- Team als Video.
Unser Hauptschwerpunkt war das Kinderrecht „Freizeit, Spiel und Erholung“.
Nach einer allgemeinen Klärung der Begriffe, haben wir konkreter gefragt:
Was könnte zur besseren Umsetzung dieses Rechtes in Weingarten getan werden?
Unsere Aufgabe war es, Stichwörter aufzunehmen, zu interpretieren und Ideen im Gespräch zu konkretisieren.
Wir haben die Ergebnisse des Diskurses im Workshop in zwei Oberkategorien zusammengefasst:
Outdoor und Indoor.
Im Outdoorbereich knüpfen die Kinder an das Prinzip des „Quatschmobil“ im Stadtgarten an:
– Spielmöglichkeiten mit Spielen im Großformat (z.B Jenga)
– Betreuter Spieletreff im Stadtgarten nach Vorbild des Jugend-Cafe Oberstadt
– Abenteuerspielplatz
– Streichelzoo im Stadtgarten
– Ponyreiten im Stadtgarten
Zusammengefasst kann festgehalten werden, dass sich die Ergebnisse im Outdoor-Bereich auf folgende Themenfelder beziehen:
– Möglichkeiten zur Familienbildung
– Natur und Umwelt
– Spiel, Sport und Spaß mit niederschwelligem Zugang
Im Indoorbereich wurden folgende Ideen herausgearbeitet:
– Tobehalle mit verschiedenen Elementen
– Spieletreff mit Brettspielausleihstation
– Trampolinhalle
– Nutzung der städtischen Sporthallen im Freizeitbereich
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass eine offenere und kreativere Nutzung bestehender Indoor-Sporthallen-Angebote gewünscht ist (z.B. betreuter Erlebnisparcours mit Sportgeräten, flexible Trampolinnutzung).

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1150 Besucher feiern beim 1. Sonido OpenAir

Das Freibad Weingarten war der Ausrichtungsort des „Sonido Open Air 2018.“ Am Samstag, den 28.07 kamen circa 1150 Besucher um großartige Kunst zusehen und
Elektromusik zuhören. Auch die SPIN ZINE Redakteure David Pichler und Alexander Nobis waren mit dabei.
Schon im Mai 2018 trafen wir den Veranstalter Gideon Morales für ein Interview, dass das Festival im Voraus beschreiben sollten. Sofort waren wir beiden sehr angetan von dem Festival und so sicherten wir uns direkt den ersten Samstag der Ferien um für unser Jugendmagazin aktiv zu sein. Vor allem die Idee, dass auf dem Festival keine Werbung gemacht wird und noch andere Kunst, außer Musik geboten ist, gefiel uns besonders gut.
Knapp zwei Monate später stand der Tag des Sonido auf dem Programm. Zum Festivalbeginn um 10 Uhr versammelte sich die SPIN Crew mit Auszubildenden Laura Arndt vor dem Freibad. Nach der Lagebesprechung ging es, als einer der ersten auf das Open Air-Gelände.
Im Freibad schauten wir uns um, um ein ersten Einblick vom Festival zubekommen. Und natürlich probierten wir auch das Essen auf dem Festival….
Die Küche auf dem Festival war  vegetarisch, also das hieß es gab kein Fleisch an allen Essensständen. Aber trotzdem gab es reichlich an Essensauswahl: von Burgern über indische Spezialitäten bis hin zu dem spanischen Nationalgericht „Paella“. Das Festival sollte darauf hinweisen, dass man Nachhaltig leben soll.
Nach den Essensproben informierten wir uns über die verschiedenen Stände …
Kunst, Shisha, Finanzen, Kleidung und natürliche verschiedenste Getränkestände waren auf dem Festival vertreten.
Der Kunstverein aus Ravensburg war sehr stark vertreten. Eine Künstlerin bot Bodypainting an. Und das Angebot wurde auch reichlich angenommen. Ein Besucher ließ sich sogar den ganzen Körper bemalen. Mit dem fertigen und wunderschönen Kunstwerk konnte sich dieser schließlich auch frei bewegen.

Der Freund der Bodypainting-Künstlerin baute ein Kunstwerk aus einem Akkuschrauber, verschiedenen Hölzern und Schrauben.
Der Kunstverein bot auch einen Workshop für Schweißkunst an. Hier konnten Personen leichte Motive aus Metall heraus schweißen und mit nach Hause nehmen. Die meisten machten ein Herz für sich und ihren Partner.
Workshops wurden auch vom Club „douala“ angeboten. Hier konnten sich die Besucher am DJ-Pult testen.
Die Shishabar aus Ravensburg „Dubai“ bot Shishas an .
Die Finanzen vertrat die Firma „free bit-coin“. Sie erklärten den Bit-coin und schenkten jeder Person, die wollte 50 Cent in Form von Bit-Coin.
Die Drachengrube baute ihr Zelt auch auf und hatte verschiedene Spielzeuge, vor allem für Größere zum Auszuprobieren.
Nicht nur Cocktails wurden auf dem Sonido verkauft, sondern auch Cidre mit Wein von einer neu gegründeten Firma.
„Racoon“, die Skateboard Marke verkauften ihre Artikel.
Die Hauptsache war die Musik. Die Musikrichtung war klar. Die DJ spielten nur Elektronik. Aber trotzdem war dies auch wieder sehr abwechslungsreich. Denn jeder Musiker hatte ungefähr eineinhalb Stunden um seine Musik zu präsentieren. Von 12 Uhr bis 24 Uhr waren also insgesamt acht Künstler auf der Bühne. Es füllte sich erst gegen Nachmittag so richtig, denn das Wetter wollte nicht so richtig mitspielen. Es war zwar warm, aber schwül mit vielen Wolken am Himmel und es gab einen kleinen Regen so. Aber das hielt uns nicht vom Fotografieren ab, schon gar nicht die Besucher vom Feiern ab. Schließlich badeten sogar viele Festivalbesucher im offenen Pool.
FAZIT: Das Konzept ist richtig gut verwirklich in Erfüllung gegangen. Sehr lockere und freudige Leute trugen viel zu dem friedvollen Sonido Open Air 2018 bei. Nächstes Jahr gerne wieder!

Text: Alexander Nobis, Bild: David Pichler

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SPIN STAGE beim KOMM-Festival voller Erfolg!

Die Zielsetzungen der SPIN STAGE waren breitgefächert: jungen Künstlern sollte vor Publikum die Möglichkeit gegeben werden, sich zu beweisen. Eine neue Zielgruppe sollte dadurch ans KOMM herangeführt werden und der Jugendkulturarbeit in Weingarten sollte damit ein neuer Impuls versetzt werden. Alle Zielsetzungen wurden erfüllt: mit Sascha Hämmerle, der unter seinem Künstlernamen Primo auftrat, wagte ein junger Mann den Schritt auf die legendären Bretter. Drei Wochen zuvor hatte er seinen ersten Song aufgenommen. Und Sascha machte seine Sache wirklich gut. Ebenso wie Shiva Asghari Lashkaryani, die eine begeisternde Version von The Neighbourhoods „Sweater Weather“ ablieferte. Chrissy Comanescu hat bereits über 800 Follower auf „Youtube“ (Chrissys Coverchannel). Ihre Livepremiere ist definitiv sehr gut angekommen. Mit der Anhängerschaft von „S 250 K“ (Ali Houssam, Abess Saleh und Denet Bajramov) kam eine beachtliche Gruppe junger Leute aufs KOMM, die eigenen Angaben zufolge davor noch nie Besucher gewesen sind. Mario Moosmann (Moazy) moderierte souverän durch den zweistündigen Event auf der KOMM- Bühne. Ihm ist die Erfahrung anzumerken. Sein Improvisationstalent ist ausgeprägt. Die Songs seines Albums „Roter Faden“ kommen in der zweiten Hälfte der SPIN STAGE-Show auch gut an. Hip Hop-Dancer der Tanzschule Geiger aus Ravensburg hinterlassen ebenfalls einen bleibenden Eindruck. Der neue Impuls für die Jugendkultur in Weingarten gelang also voll. In den Whats App-Gruppen des Team Jugendarbeit werden schon eifrig Folgeveranstaltungen diskutiert.

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