Viele Demonstranten bei fridays for future in Ravensburg

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„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ oder „Hopp, hopp, hopp, Kohle stopp“ schrien knapp 1. 800 Schüler und Studenten bei der Fridays for future-Demostration in Ravensburg. Die 16-jährige Greta Thundberg brachte schon Tausende Menschen dazu für das Klima zu demonstrieren und dabei den Unterricht oder auch Vorlesungen zu streiken.

Die Demonstrationen erreichte im Januar Deutschland. Aktivisten zogen schon in den Großstädten Berlin, Hamburg, München, Köln und vielen weiteren Städten über die Straßen, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Die schwedische Schülerin Greta Tunderberg, die seit Ende August nicht mehr zur Schule geht, sondern bei wichtigen Klimakonferenzen demonstriert, initiiert alle die Demonstranten in ganz Europa. Das sie dabei nicht in den Unterricht geht, finden ihre Lehrer mittlerweile sogar gut. Sie wurde durch den Slogan „Skolstrejk för klimatet“ („Schulstreik für das Klima“) bekannt. Im Dezember traf sie sich bei der UN-Klimakonferenz mit dem UN-Generalsekretär António Guterres und hielt im Plenarsaal eine Rede. Auch reiste sie zum Wirtschaftsforum nach Davos in der Schweiz, um dort mit prominenten Teilnehmern um den Klimawandel zu diskutieren. Über die Medien erreichte sie Million von Menschen und so gründete sich „Fridays for future“.
Die Aktion in Ravensburg fand am Freitag, den 01.02.2019 statt. Der Demonstrationszug starte um 11 Uhr am Bahnhof und verlief bis zum Marienplatz, dort wurden Reden von Greenpeace Jugend, solid Jugend und vom Schülerratssprecher von Ravensburg und von den Organisatoren Vorträge gehalten. Die Demonstranten bestanden aus Schülern, Studenten, Auszubildenden und auch Passanten. Viele Schüler bekamen von ihren Schulen für die Demonstration frei, aber viele auch nicht. Trotzdem verließen nicht wenige Schüler auf Grund des Protestes den Unterricht, um elf Uhr am Bahnhof mit Plakaten zu sein. Dort wurden die Demonstrationsregeln erläutert. Im Anschluss zog die große Menschenmasse los zum Marienplatz. Der fünfzehnminütige Zug wurde begleitet von Ausrufen gegen den Klimawandel und gegen die Kohle, dessen Ausstieg erst diese Woche auf 2038 verlängert wurde, und von einer Vielzahl Plakaten. Zum Beispiel „Damit ich im Winter noch friere, wenn ich demonstriere“, „Make the earth cool again“ und „Wir lernen täglich dazu, warum nicht auch ihr?“. Die Aktivisten hatten auf ihren Schildern teilweise lustige Aussagen, die zum Nachdenken anregen. Auf dem vollem Marienplatz hielten vier Umweltaktivisten eine Rede. Hier bei ging es vor allem um den Kohleausstieg.
Die Aktion wurde von allen Teilnehmern gut angenommen. Die Veranstalter waren überrascht, wie viele Demonstranten kamen. Gerechnet hatten sie mit knapp 500, jetzt waren es laut Polizei 1 800.

Text: Alexander Nobis

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