Artikel 13

Ein klares „Nein“ zu Artikel 13

Am 29.11.2018 fand in der Realschule Weingarten eine Umfrage statt. Das Thema war der Artikel 13 der EU Datenschutz Grundverordnung.
In dem Artikel 13 geht es darum, dass Urheberrecht zu schützen. Dies könnte durch einen Upload – Filter für Plattformen geschehen. Ein Beispiel hierfür ist YouTube. Für viele Jugendliche könnte dies bedeuten, dass sie nicht mehr ihre Idole auf sozialen Plattformen verfolgen könnten, da Youtube Kanäle löschen könnte.
Das Team von Spinzine und der Schulsozialarbeiter Paul Plöchl führten die Aktion auf dem Pausenhof der Realschule durch. Hier wurden die Schüler/ Innen darüber befragt, ob sie den Artikel 13 kennen oder sich sogar aktiv dagegen einsetzen. Es nahmen insgesamt 151 Personen, im Alter zwischen 10 und 15 Jahren, an der Umfrage teil. Davon waren 42 Personen weiblich und 109 männlich. 41,72% wollen sich aktiv gegen die Umsetzung des Artikels einsetzten und 49,67% finden das Gesetzt nicht gut, aber unternehmen auch nichts dagegen. Nur 6,62% ist der Artikel 13 egal. Die Umfrage ergab, dass sich 91,39% gegen den Artikel aussprechen, also ein klares Nein zu Artikel 13 unter Realschülern.
Das Jugendmagazine Spinzine möchte zukünftig Meinungsumfragen unter Schülern/ Innen implementieren.

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Grundschüler äußern Wünsche

SPIN ZINE war mit dem „Sofa on Tour“ zu Gast beim 3. „Kinder- und Jugendgipfel“ an der Grundschule am Martinsberg. Die Viertklässler der Schule haben mit uns zum Thema „Kinderrechte“ in einem 10minütigen Workshop gearbeitet.
Beim „Sofa on Tour“ geht es immer um einen themenzentrierten Diskurs, der zum Ziel hat, konkret gefasste Gedanken auf dem Sofa zur Sprache zu bringen. Festgehalten wird dies vom SPIN ZINE- Team als Video.
Unser Hauptschwerpunkt war das Kinderrecht „Freizeit, Spiel und Erholung“.
Nach einer allgemeinen Klärung der Begriffe, haben wir konkreter gefragt:
Was könnte zur besseren Umsetzung dieses Rechtes in Weingarten getan werden?
Unsere Aufgabe war es, Stichwörter aufzunehmen, zu interpretieren und Ideen im Gespräch zu konkretisieren.
Wir haben die Ergebnisse des Diskurses im Workshop in zwei Oberkategorien zusammengefasst:
Outdoor und Indoor.
Im Outdoorbereich knüpfen die Kinder an das Prinzip des „Quatschmobil“ im Stadtgarten an:
– Spielmöglichkeiten mit Spielen im Großformat (z.B Jenga)
– Betreuter Spieletreff im Stadtgarten nach Vorbild des Jugend-Cafe Oberstadt
– Abenteuerspielplatz
– Streichelzoo im Stadtgarten
– Ponyreiten im Stadtgarten
Zusammengefasst kann festgehalten werden, dass sich die Ergebnisse im Outdoor-Bereich auf folgende Themenfelder beziehen:
– Möglichkeiten zur Familienbildung
– Natur und Umwelt
– Spiel, Sport und Spaß mit niederschwelligem Zugang
Im Indoorbereich wurden folgende Ideen herausgearbeitet:
– Tobehalle mit verschiedenen Elementen
– Spieletreff mit Brettspielausleihstation
– Trampolinhalle
– Nutzung der städtischen Sporthallen im Freizeitbereich
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass eine offenere und kreativere Nutzung bestehender Indoor-Sporthallen-Angebote gewünscht ist (z.B. betreuter Erlebnisparcours mit Sportgeräten, flexible Trampolinnutzung).

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